Schritt für Schritt: Bilderbögen

Vom flachen Objekt zum 3D Modell

Zunächst haben wir die entsprechenden Bildbögen kopiert, ausgedruckt und anschließend physisch  zusammengesetzt, um ein besseres Verständnis für die dreidimensionale Struktur der Ornamente zu bekommen. Durch diesen praktischen Prozess konnten wir nachvollziehen, wie die einzelnen Teile räumlich angeordnet sind und wie sie im realen Raum miteinander zusammenspielen. Dabei haben wir nicht nur die Anzahl der hergestellten Ornamente bestimmt, sondern auch herausgefunden, wie die einzelnen Komponenten miteinander verbunden sind.

Im nächsten Schritt wurden die Ornamente mithilfe der 3D-Software Blender digitalisiert. Dabei erwies es sich als sinnvoll, die Ornamente zunächst in ihrer flachen Form auf Grundlage der eingescannten Bildbögen nachzubilden. Durch die Erstellung von UV-Maps und die Zuweisung von Texturen, die aus den Scandaten abgeleitet wurden, konnte das Erscheinungsbild der Oberflächen realitätsgetreu reproduziert werden.

Der abschließende Schritt bestand darin, die Faltlinien der Ornamente in Blender zu simulieren. Hierfür wurden bestimmte Kanten eines Objekts als „aktive Kanten“ definiert, die als Drehpunkte dienen, um die angrenzenden Flächen in festgelegten Winkeln zu drehen. Durch die schrittweise Anwendung dieses Verfahrens entstand ein vollständiges digitales 3D-Modell eines Weihnachtsbaumornaments.

In diesem Fall entstanden acht verschiedene Weihnachtsornamente.

Sie können das 3D Modell hier finden: Christbaumschmuck.

Autorin: Fenya Troch